Konto ohne SCHUFA: Dein Recht auf ein Basiskonto und Alternativen

Das Wesentliche auf einen Blick



  • Jeder hat das Recht auf ein Konto – das Zahlungskontengesetz garantiert fast jedem Verbraucher ein Basiskonto auf Guthabenbasis, unabhängig vom SCHUFA-Score

  • Fintechs sind oft die bessere Wahl – Online-Banken bieten meist schnellere Eröffnungsprozesse, bessere Apps und transparentere Gebühren als klassische Filialbanken

  • Der Florin+ Kleinkredit von MyWage schafft finanziellen Spielraum bis 1.500 Euro, wenn das Basiskonto keinen Dispo bietet – mit SCHUFA-neutraler Anfrage

Brauchst du Geld trotz Basiskonto?

Jeder in Deutschland hat Anspruch auf ein Basiskonto - auch ohne SCHUFA-Prüfung und bei negativer Bonität.

Jeder in Deutschland hat Anspruch auf ein Basiskonto - auch ohne SCHUFA-Prüfung und bei negativer Bonität.

Ein Konto trotz schwieriger finanzieller Lage – Geht das?

Wer schon einmal Post von der Bank bekommen hat, in der die Eröffnung eines Girokontos abgelehnt wurde, kennt das beklemmende Gefühl. Die Sorge, ohne Bankverbindung dazustehen, ist in unserer digitalisierten Welt berechtigt. Ohne Konto kein Gehalt, keine Mietzahlung, keine Teilnahme am wirtschaftlichen Leben. Oft ist ein negativer Eintrag bei der SCHUFA der Grund für die Ablehnung. Doch wir bei MyWage wissen: Ein schwieriger Score bedeutet nicht, dass du vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen sein musst.



Die Suche nach einem Konto ohne SCHUFA ist für viele Menschen der erste Schritt zurück in die finanzielle Unabhängigkeit. Es ist wichtig zu verstehen, dass der Begriff Konto ohne SCHUFA im Volksmund oft für zwei verschiedene Dinge verwendet wird: Entweder ein Konto, bei dem die Bank keine Bonitätsprüfung durchführt, oder ein sogenanntes Guthabenkonto, das trotz negativer Einträge eröffnet werden kann. In der Realität führen fast alle Banken in Deutschland eine Abfrage durch, doch die Konsequenzen dieser Abfrage haben sich dank gesetzlicher Regelungen stark verändert.



Wir möchten dir in diesem Artikel zeigen, welche Rechte du hast, warum moderne Finanztechnologie-Unternehmen (Fintechs) oft die bessere Wahl sind als die alteingesessene Filialbank und wie du trotz fehlendem Dispo kurzfristige finanzielle Engpässe überbrücken kannst.

Das Basiskonto: Dein gesetzliches Recht

Seit 2016 hat sich die Lage für Verbraucher in Deutschland grundlegend verbessert. Mit dem Zahlungskontengesetz (ZKG) wurde das Recht auf ein sogenanntes Basiskonto – oft auch Jedermann-Konto genannt – verankert. Das bedeutet: Jede Bank, die Girokonten für Verbraucher anbietet, ist grundsätzlich verpflichtet, auch Personen mit negativer SCHUFA oder schlechter Bonität ein Konto auf Guthabenbasis einzurichten.



Warum ist das so wichtig? Früher konnten Banken Kunden einfach ablehnen, wenn ihnen das Risiko zu hoch erschien. Heute darf eine Bank die Eröffnung eines Basiskontos nur in sehr wenigen Ausnahmefällen verweigern, beispielsweise wenn du bereits ein funktionsfähiges Konto bei einer anderen Bank in Deutschland besitzt oder wenn du die Bank in der Vergangenheit betrogen hast. Der negative SCHUFA-Score allein ist kein zulässiger Ablehnungsgrund mehr.



Ein Basiskonto bietet alle grundlegenden Funktionen:

  • Geldeingänge empfangen (Lohn, Gehalt, Sozialleistungen).

  • Lastschriften und Überweisungen tätigen.

  • Bargeldabhebungen am Automaten.

  • Kartenzahlungen (meist mit einer Debitkarte).

Wichtig zu wissen ist jedoch, dass dieses Konto fast immer als reines Guthabenkonto geführt wird. Eine Überziehung ist nicht vorgesehen. Du kannst also nur das ausgeben, was du vorher eingezahlt hast.

Fintechs und Online-Banken: Die moderne Alternative

Während traditionelle Filialbanken zwar gesetzlich zur Eröffnung eines Basiskontos verpflichtet sind, gestalten sie den Prozess oft bürokratisch und langwierig. Hier kommen moderne Online-Banken und Fintechs ins Spiel. Diese Unternehmen haben ihre Prozesse komplett digitalisiert und auf Schnelligkeit ausgelegt. Für dich bedeutet das oft: Die Kontoeröffnung funktioniert komplett per Smartphone-App und Video-Ident-Verfahren innerhalb weniger Minuten.



Viele dieser modernen Anbieter haben Geschäftsmodelle entwickelt, die weniger stark von der Bonität des Kunden abhängen. Da sie oft von vornherein Guthabenkonten mit Debitkarten (z.B. Mastercard oder Visa auf Guthabenbasis) anbieten, ist das Risiko für die Bank minimiert. Die Abfrage bei der SCHUFA findet zwar oft im Hintergrund statt, um die Identität zu prüfen oder Betrug zu verhindern, aber sie führt weit seltener zur Ablehnung als bei konservativen Bankhäusern.



Ein weiterer Vorteil der Fintechs ist die Benutzeroberfläche. Apps, die dir in Echtzeit zeigen, wie viel Geld du noch zur Verfügung hast, helfen enorm dabei, das Budget im Griff zu behalten – gerade wenn man keinen Dispokredit hat und jeden Euro zweimal umdrehen muss.

Kostenfalle oder faire Gebühr? Transparenz ist alles

Ein Konto ohne SCHUFA oder ein Basiskonto ist leider selten kostenlos. Da die Banken an diesen Konten nicht durch Kreditzinsen verdienen und der Verwaltungsaufwand oft als höher eingeschätzt wird, verlangen viele Institute monatliche Kontoführungsgebühren. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich. Während klassische Banken oft zwischen 5 und 10 Euro pro Monat berechnen können, bieten viele Online-Banken deutlich günstigere Modelle an.



Achte bei der Wahl deines Kontos unbedingt auf folgende Punkte:

  • Monatliche Grundgebühr: Ist diese angemessen?

  • Kosten für Buchungen: Kosten Überweisungen extra?

  • Karte: Kostet die physische Karte eine Jahresgebühr?

  • Bargeld: Wie oft kannst du kostenlos Geld abheben?



Transparenz ist hier der Schlüssel. Unseriöse Anbieter werben oft mit schufafreien Konten und verstecken dann hohe Einrichtungsgebühren oder Wucherpreise im Kleingedruckten. Ein seriöses Basiskonto bei einer regulierten Bank oder einem etablierten Fintech ist immer die sicherere Wahl.

Das Problem mit dem fehlenden Dispo

Du hast nun ein Basiskonto eröffnet und nimmst wieder am Zahlungsverkehr teil. Das ist ein großer Erfolg. Doch es gibt eine Einschränkung, die im Alltag schnell zum Problem werden kann: Das Konto darf nicht ins Minus rutschen. Wenn die Waschmaschine kaputtgeht oder eine Autoreparatur ansteht, die teurer ist als das aktuelle Guthaben, werden Lastschriften gnadenlos zurückgebucht. Das verursacht nicht nur Rücklastschriftgebühren, sondern auch neuen Stress mit Gläubigern.



Da das Basiskonto keinen Dispokreditrahmen (Überziehungskredit) bietet, fehlt dir die finanzielle Flexibilität für unvorhergesehene Ausgaben. Genau hier entsteht oft eine Lücke in der Versorgung: Du hast zwar ein Konto, aber keine Liquiditätsreserve für Notfälle.

SCHUFA-neutrale Anfrage starten

MyWage Florin+: Deine Brücke für finanzielle Engpässe

Wir bei MyWage verstehen, dass das Leben nicht immer planbar ist. Auch wenn dein Konto keinen Dispo zulässt, kann es Situationen geben, in denen du kurzfristig 100 bis 1.500 Euro benötigst, um eine Rechnung zu begleichen oder eine Anschaffung zu tätigen. Hier setzt unser Florin+ Kleinkredit an.



Florin+ ist speziell für solche Überbrückungen konzipiert. Die Fakten im Überblick:

  • Beträge: Flexibel zwischen 100 und 1.500 Euro.

  • Laufzeit: Kurzfristig zwischen 15 und 60 Tagen – ideal, um bis zum nächsten Gehaltseingang zu überbrücken.

  • Abwicklung: Die Anfrage über MyWage ist SCHUFA-neutral.



Was bedeutet SCHUFA-neutral? MyWage agiert hier als Vermittler. Wir selbst prüfen deine Bonität nicht und führen keine Anfrage durch. Das übernimmt unsere Partnerbank. Die Anfrage Konditionenanfrage, die dabei gestellt wird, ist jedoch neutral. Das heißt, sie wird zwar bei der SCHUFA vermerkt, beeinflusst deinen Score aber nicht negativ und ist für Dritte (wie andere Banken) nicht sichtbar. Sollte es zum Vertragsabschluss kommen, wird der Kredit natürlich ordnungsgemäß gemeldet.



Wichtig ist uns Ehrlichkeit: Auch bei Florin+ entscheidet am Ende die Partnerbank über die Kreditvergabe. Aber die Hürden sind oft anders gestaltet als bei einem klassischen Bankkredit über 20.000 Euro. Es geht um kleine Summen und kurze Laufzeiten, was die Chancen oft erhöht.

Schritt für Schritt zum neuen Konto

Wenn du dich entschieden hast, ein Basiskonto zu eröffnen, gehe am besten wie folgt vor:

  1. Anbieter vergleichen: Suche gezielt nach Online-Banken oder etablierten Filialbanken und vergleiche die Gebühren für das Basiskonto.

  2. Antrag stellen: Lade dir den Antrag auf Eröffnung eines Basiskontos herunter (bei Filialbanken) oder starte den Prozess in der App (bei Fintechs).

  3. Identifikation: Halte deinen Personalausweis oder Reisepass bereit. Die Identifikation erfolgt meist per Video-Ident oder PostIdent.

  4. Geduld haben: Die Bank hat in der Regel 10 Arbeitstage Zeit, deinen Antrag zu prüfen und das Konto zu eröffnen.



Sollte eine Bank deinen Antrag ablehnen, muss sie dies schriftlich begründen. Du hast dann die Möglichkeit, dich an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu wenden, um die Ablehnung prüfen zu lassen.

Langfristig denken: Bonität verbessern

Ein Konto auf Guthabenbasis und der gezielte Einsatz von Kleinkrediten wie Florin+ zur Vermeidung von Rücklastschriften sind gute Werkzeuge, um den Alltag zu meistern. Langfristig sollte dein Ziel jedoch sein, deine Bonität wieder zu verbessern. Ein stabil geführtes Basiskonto, auf dem keine Lastschriften platzen, ist ein erster positiver Schritt.



Zahle offene Forderungen nach und nach ab und lasse erledigte Einträge (soweit möglich und nach Ablauf der Fristen) löschen. Mit der Zeit erholst du dich finanziell, und aus dem Basiskonto kann wieder ein vollumfängliches Girokonto mit Dispo und Kreditkarte werden. Bis dahin stehen wir bei MyWage als Partner an deiner Seite, um kurzfristige Engpässe fair und transparent zu überbrücken.

Fazit: Handlungsfähig bleiben trotz Hindernissen

Ein Konto ohne SCHUFA Prüfung im strengen Sinne gibt es kaum, aber das Recht auf ein Basiskonto garantiert dir die Teilnahme am wirtschaftlichen Leben. Fintechs bieten hier oft die schnelleren und nutzerfreundlicheren Lösungen als traditionelle Banken. Wichtig ist, dass du dich nicht von Ablehnungen entmutigen lässt und deine Rechte kennst.



Wenn das Guthabenkonto an seine Grenzen stößt, weil kein Dispo vorhanden ist, bietet der Florin+ Kleinkredit von MyWage eine sinnvolle Ergänzung. Mit Auszahlungen in ca. 5 Werktagen und Beträgen bis 1.500 Euro bleibst du flexibel, ohne dich langfristig zu binden. Die SCHUFA-neutrale Anfrage über uns als Vermittler schützt dabei deinen Score vor unnötigen Belastungen während der Konditionensuche. Nimm deine Finanzen selbst in die Hand – die Werkzeuge dafür sind vorhanden.

Die wichtigsten Antworten auf den Punkt gebracht

Die wichtigsten Antworten auf den Punkt gebracht

Gibt es wirklich ein Konto ganz ohne SCHUFA?

Was kostet ein Basiskonto?

Darf ich mein Konto ohne SCHUFA überziehen?

Kann die Bank meinen Antrag auf ein Basiskonto ablehnen?

Beeinflusst eine Anfrage bei MyWage meinen Score?

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Was kostet ein Basiskonto?

Darf ich mein Konto ohne SCHUFA überziehen?

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Beeinflusst eine Anfrage bei MyWage meinen Score?

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Kann die Bank meinen Antrag auf ein Basiskonto ablehnen?

Beeinflusst eine Anfrage bei MyWage meinen Score?

© 2025 MyWage GmbH. All rights reserved.

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